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Wie viel kostet die Implementierung von Magento im Jahr 2026?

Inhaltsverzeichnis:


Magento gehört seit Jahren zu den am häufigsten gewählten Plattformen für mittelgroße und große E-Commerce-Unternehmen. Aktuell nutzen weltweit über 100.000 Onlineshops diese Lösung (trends.builtwith).

Warum genießt dieses System trotz starker Konkurrenz am Markt weiterhin so großes Interesse bei Händlern? Aus Sicht eines wachsenden Unternehmens sind bei der Wahl der Verkaufstechnologie vor allem entscheidend: Flexibilität, Skalierbarkeit und die Fähigkeit, sich an dynamische Marktveränderungen und Innovationen anzupassen. Magento erfüllt diese Anforderungen und bietet Unternehmern volle Kontrolle über die Entwicklungsrichtung des Shops – sowohl in Bezug auf die Systemarchitektur als auch auf operative Aspekte.

Genau diese langfristige Perspektive führt dazu, dass Unternehmen Magento wählen, obwohl die Implementierungskosten einmalig höher sind als bei SaaS-Lösungen. Der Preis geht jedoch Hand in Hand mit den Möglichkeiten.

Wie sehen die Magento-Preise im Jahr 2026 aus? Im weiteren Verlauf dieses Artikels betrachten wir die wichtigsten Faktoren, die die Implementierungskosten beeinflussen, und analysieren, was sich in verschiedenen Budgetrahmen realistisch umsetzen lässt.

Magento wählen – warum lohnt es sich?

Magento als fortschrittliche E-Commerce-Plattform bietet Lösungen, die den Verkauf unterstützen, die User Experience verbessern und das Angebotsmanagement erleichtern – was insbesondere im B2C-Modell wichtig ist.

Zu den wichtigsten Vorteilen dieses Systems zählen:

  • Verbesserte User Experience – u. a. flexible Filter, Module für Produktbewertungen, Funktionen zur Angebots-Personalisierung.
  • Hohe Performance – integrierte Mechanismen zur Optimierung der Ladezeiten.
  • Erweiterte SEO-Möglichkeiten – Tools zur Unterstützung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen, z. B. vollständige Bearbeitung von Meta-Tags, Redirect-Management, Kontrolle der URL-Struktur und Generierung von Sitemaps.
  • Integrationen mit externen Systemen – Prozessautomatisierung und effizientes Management der Geschäftsabläufe.
  • Unterstützung des Omnichannel-Modells – zentrale Steuerung des Verkaufs über mehrere Kanäle gleichzeitig.
  • Unterstützung für internationalen Vertrieb – Multi-Store-Funktionen, mehrere Sprach- und Währungsversionen über ein einziges Admin-Panel.
  • Umfangreiches Ökosystem – globale Community, Tausende Module und offizielle Integrationen mit den beliebtesten Services (Payment-Gateways, Kuriere, CRM, Marketing-Automation usw.).

Wichtig ist auch: Mit der Implementierung von Magento behalten Sie das volle Eigentum an Shop und Technologie. Im SaaS-Modell gehört das wichtigste Werkzeug Ihres Geschäfts in der Praxis oft nicht wirklich Ihnen. Magento hilft, diese Einschränkung zu vermeiden.

Ebenfalls relevant: Magento funktioniert hervorragend in unterschiedlichen Verkaufsmodellen und in jeder Branche. Laut den Daten von Magento Usage Statistics (trends.builtwith) repräsentieren Shops auf dieser Technologie ein sehr breites Spektrum an Produktkategorien.

Die Wahl von Magento wird zunehmend auch durch die Entwicklung von Mage-OS beeinflusst – einer unabhängigen Distribution von Magento Open Source, die von einer aktiven Community entwickelt wird. Das ist eine Lösung, die volle Kompatibilität mit offiziellen Plattformversionen sicherstellt und zugleich neue Funktionen einführt, die Sicherheit, Performance und Deployment-Flexibilität erhöhen. Aus Business-Sicht bedeutet das zusätzliche Stabilität und bessere Planbarkeit der Weiterentwicklung – unabhängig von den Entscheidungen eines einzelnen Anbieters.

https://trends.builtwith.com/shop/Magento

Magento ist eine Investition in die technologische Infrastruktur für Unternehmen, die E-Commerce strategisch und langfristig denken. Bevor Sie sich jedoch für die Implementierung entscheiden, ist es entscheidend zu verstehen, wie der gesamte Prozess aussieht und wovon die Kosten abhängen.

Vorab-Analyse vor der Implementierung

Kommen wir zu den konkreten Punkten. Jede professionelle Magento-Implementierung sollte von einer Vorab-Analyse, dem sogenannten Pre-Study, begleitet werden. Ziel ist es, zentrale Informationen zum geplanten Projekt zu sammeln und die Erwartungen des Kunden zu verstehen – sowohl im Business- als auch im Technologiebereich.

Die Kosten einer solchen Analyse können stark variieren – von einigen Tausend Euro bei einfachen Projekten bis zu über 7.500 € bei komplexen Implementierungen für große Organisationen. Diese Unterschiede ergeben sich vor allem aus dem unterschiedlichen Leistungsumfang, der bereits in den ersten Gesprächen individuell festgelegt wird.

Auch wenn das Pre-Study ein zusätzlicher Budgetposten ist, gehört es zu den Phasen, deren Weglassen in der späteren Implementierung deutlich höhere Kosten verursachen kann. Eine gut vorbereitete Analyse hilft, Unklarheiten zu beseitigen, das Risiko falscher Annahmen zu begrenzen und den Bedarf an teuren Änderungen während der Umsetzung zu minimieren. In der Praxis ist es eine Investition, die sich in besserer Planbarkeit und höherer Effizienz des gesamten Projekts auszahlt.

Abrechnungsmodelle – Festpreis vs. Time & Material

Nach Abschluss der Vorab-Analyse ist es Zeit, das Abrechnungsmodell für die Projektrealisierung zu wählen. Bei Magento-Implementierungen werden am häufigsten zwei Ansätze genutzt: Festpreis und Time & Material. Beide haben ihre Vorteile und Grenzen.

Festpreis

Festpreis bedeutet: Die Projektkosten werden im Voraus festgelegt, basierend auf zuvor erstellten Spezifikationen. Der Kunde erhält ein konkretes Angebot für einen definierten Leistungsumfang. Dieses Modell eignet sich für Projekte mit hoher Vorhersehbarkeit, z. B. wenn der Scope detailliert beschrieben ist und keine größeren Änderungen während der Umsetzung erwartet werden.

Bei umfangreicheren Implementierungen kalkulieren Softwarehäuser häufig zusätzlich einen Puffer für kleinere Anpassungen ein, die trotz scheinbar geschlossenem Scope im Verlauf des Projekts auftreten können. Wichtig ist jedoch: Eine solche Reserve dient nicht der Erweiterung des Funktionsumfangs, sondern sichert die Umsetzung innerhalb des zuvor festgelegten Plans ab.

Time & Material

Das Time-&-Material-Modell basiert auf der Abrechnung nach tatsächlich geleisteter Teamzeit und eingesetzten Ressourcen. Diese Form der Zusammenarbeit bietet große Flexibilität, weil Änderungen, Anpassungen von Annahmen oder das laufende Präzisieren von Funktionen möglich sind, ohne den Vertrag neu verhandeln zu müssen.

Allerdings erfordert sie vom Kunden eine stärkere Einbindung – sowohl bei Entscheidungen während des Projekts als auch bei der Budgetkontrolle. Dieses Modell eignet sich besonders für Projekte, die sich im Zeitverlauf weiterentwickeln oder eine iterative Entwicklung vorsehen.

Was wählen?

Die Wahl zwischen Festpreis und Time & Material sollte in erster Linie aus dem Charakter des Projekts und dem gewünschten Flexibilitätsgrad abgeleitet werden. In der Praxis gibt es bei komplexeren Magento-Implementierungen zudem die Möglichkeit eines hybriden Ansatzes: ein präzise kalkulierter Basisscope plus flexibler Budgetraum für Erweiterungen. Das ist ein Kompromiss zwischen Kontrolle und der Fähigkeit, das Projekt nach aktuellen Bedürfnissen zu skalieren.

Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass Kooperationsmodell und Abrechnung oft verhandelbare Elemente sind. Eine gut durchgeführte Vorab-Analyse und klar definierte Projektprioritäten ermöglichen Bedingungen, die für beide Seiten realistisch vorteilhaft sind – sowohl hinsichtlich Umsetzungseffizienz als auch Kostentransparenz.

Aktuelle Stundensätze – Spannen

Einer der wichtigsten Faktoren, die die Gesamtkosten einer Magento-Implementierung beeinflussen, ist der Stundensatz des Umsetzungsteams. Im Jahr 2025 liegen die Preise für Development-Dienstleistungen meist zwischen 47 € und 60 € netto pro Stunde. Für vereinfachte Kalkulationen wird häufig ein Referenzsatz von 60 €/h angesetzt, um Budgets leicht in Arbeitsstunden umrechnen zu können.

Auch wenn sich am Markt Angebote mit niedrigeren Einstiegssätzen finden, sollte man sich der möglichen Risiken bewusst sein. Ein niedrigerer Stundensatz bedeutet oft: weniger Teamerfahrung, fehlende Magento-Spezialisierung oder separate Abrechnung von Elementen, die erfahrene Softwarehäuser im Standardumfang enthalten. Infolgedessen können scheinbar günstigere Angebote zu höheren Gesamtkosten, längerer Umsetzungszeit oder dem Bedarf an Refactoring in späteren Projektphasen führen. Am Ende ist das teuerste Projekt dasjenige, das schlecht funktioniert… oder gar nicht.

Fertige PWA-Templates – für wen?

Für Unternehmen mit kleineren Budgets kann eine Magento-Implementierung auf Basis eines fertigen Templates eine echte Chance für einen schnellen Start mit einem gut funktionierenden Shop sein. Eine verbreitete Lösung in diesem Bereich ist z. B. Weltpixel – ein monolithisches, standardisiertes Magento-Template, das den Launch eines ästhetischen und funktionalen Frontends ermöglicht, ohne alles von Grund auf neu zu designen. Eine Alternative mit deutlich besserer Performance und einem moderneren Ansatz in der Frontend-Entwicklung sind schlanke Themes wie Hyvä.

Einige Agenturen (darunter Advox) bieten auch eigene Starter-Packs an, häufig auf PWA-Technologie basierend. Sie kombinieren gute Performance-Werte mit einem universellen Design und einem Funktionsset, das typischen B2C-Projektanforderungen entspricht. Dieser Ansatz eignet sich besonders, wenn das Ziel ein schneller Start des Online-Vertriebs ist – z. B. inklusive Integration mit GA4, Google Merchant Center, Baselinker, Payment-Gateways oder Kurier-Modulen.

Wichtig: Ein fertiges Template ist kein Weg, um ein individuelles Grafikdesign günstiger zu bekommen. Wenn das Basislayout nicht Ihren Erwartungen entspricht, ist es besser, sofort davon abzusehen. Agenturen planen im Basisbudget keinen vollständigen Frontend-Neubau, und Versuche, eine fertige Lösung „zurechtzubiegen“, führen meist zu Missverständnissen oder zur Notwendigkeit, das Abrechnungsmodell zu ändern.

Individuelle Lösungen

Die Implementierung eines individuellen Magento-Shops ist eine Entscheidung, die Kosten, Umsetzungszeit und die Architektur des gesamten Projekts deutlich beeinflusst. Dieser Ansatz ist vor allem für Unternehmen empfehlenswert, die klar definierte funktionale Anforderungen, ein ungewöhnliches Vertriebsmodell oder spezifische Design-Erwartungen haben, die über Standardlösungen oder fertige Templates hinausgehen.

Ein individuelles Grafikdesign, von Grund auf neu entworfen, bedeutet nicht nur mehr Freiheit in der Gestaltung der User Experience, sondern auch einen deutlich höheren Arbeitsaufwand. Allein die Kosten für Custom-Design starten in der Regel bei 62.500 € netto, und Design- sowie Entwicklungsarbeiten können bis zu einem halben Jahr dauern.

Customizing umfasst außerdem Anpassungen der Business-Logik, Produktkonfiguratoren, Loyalty-Programme, Retourenmechanismen oder Integrationen mit externer Software – von ERP bis zu Marketing-Automation-Tools. Wichtig ist auch: Umfangreiche Customizations sind unabhängig von der gewählten Plattform kostspielig. Was Magento auszeichnet: Es kann sie realistisch umsetzen – ohne Kompromisse bei Performance oder Stabilität.

Magento-Preise: Sind 50.000 € viel oder wenig?

Bei einem durchschnittlichen Stundensatz von 60 €/h entsprechen 50.000 € etwas mehr als 830 Arbeitsstunden. Ist das viel? Das hängt von den Projektanforderungen und der Rolle im E-Commerce-Setup ab – aber es ist ein guter Einstieg, um Magento ernsthaft in Betracht zu ziehen.

In diesem Rahmen ist es möglich, einen Shop mit fertigem Frontend auf Basis von Hyvä-, Breeze- oder ScandiPWA-Technologie aufzusetzen, ergänzt um Branding des Kunden und kleinere Layout-Anpassungen. Dieser Ansatz sorgt für gute Performance, ein modernes Erscheinungsbild und verkürzt die Implementierungszeit – bei gleichzeitiger visueller Konsistenz mit der Markenidentität.

Zum Projektumfang gehören außerdem Integrationen mit zentralen Tools wie Google Analytics 4, Google Tag Manager, einfachen Marketing-Automation-Systemen oder Baselinker. Möglich ist auch, eine API für die Bedürfnisse externer ERP-Integratoren bereitzustellen sowie Produktfeeds, InPost-Karten und gängige Payment-Gateways zu implementieren.

Funktional erlaubt ein solches Budget die Umsetzung der grundlegenden Magento-Funktionen, erweitert um unveränderte Module wie Megamenu, zusätzliche Banner oder fortgeschrittene Promotion-Regeln. Immer häufiger kommen auch ein einfacher Blog, ein Free-Shipping-Counter und fortgeschrittene Suchvorschläge hinzu, die die Qualität des Einkaufserlebnisses erhöhen.

Auf Architekturebene können in diesem Budget staging-, testing- und production-Umgebungen aufgebaut werden – basierend auf Containerisierung (Docker) und Deployment-Automatisierung (Standard-CI/CD). Eine solche Konfiguration sorgt für Stabilität und bereitet das Projekt auf eine spätere Weiterentwicklung vor.

Aus Sicht der Magento-Preise sind 50.000 € ein sinnvoller Einstieg für Unternehmen, die einen modernen, effizienten Shop mit der notwendigen technologischen Infrastruktur benötigen – aber ohne vollständige Individualisierung und ohne dedizierte Architektur von Grund auf.

Magento-Preise: Was bekommen Sie für 120.000 €?

Mit einem Budget um 120.000 € erweitern sich die Möglichkeiten einer Magento-Implementierung deutlich – sowohl technologisch als auch hinsichtlich des Personalisierungsgrads. Aus Sicht der Magento-Preise ist das ein Bereich, der die Umsetzung eines umfassenden E-Commerce-Projekts ermöglicht, zugeschnitten auf konkrete Business-Anforderungen.

Das Frontend kann auf einem stark individualisierten Grafikdesign basieren, umgesetzt mit Hyvä-Technologie oder einem modernen PWA-Template – mit vollständiger Anpassung an die visuelle Markenidentität und spezifische UX-Anforderungen. Im Unterschied zu Basis-Implementierungen können einzigartige Views für verschiedene Shop-Bereiche gestaltet und ein konsistentes Designsystem umgesetzt werden.

Im Integrationsbereich ermöglicht dieses Budget eine vollständige ERP-Integration für B2C-Vertrieb sowie die Implementierung erweiterter Marketing-Automation-Tools (z. B. Produktframes, dynamische Inhalte, personalisierte Angebote). Dazu gehört die Integration eines CRM-Systems im Basisscope, mehr Versandarten – z. B. Orlen- und DPD-Abholpunkte – sowie Integrationen mit externen Login-Diensten wie Gmail, Facebook oder Apple ID. Ein Ratenzahlungs-System wird ebenfalls zunehmend zum Standard.

Für Projekte mit internationaler Expansion ist die Unterstützung zusätzlicher Sprachversionen besonders wichtig. Magento ermöglicht den Verkauf in mehreren Sprachen und Währungen innerhalb eines einzigen Admin-Panels.

Funktional können eine fortgeschrittene Suchmaschine (z. B. mit Vorschlägen und Ergebnis-Ranking), umfangreiche Produktfilter, ein RMA-Formular (Retouren und Reklamationen) sowie Tools zur Content-Anreicherung umgesetzt werden – z. B. dedizierte Landingpage-Sektionen, ein umfangreiches CMS oder dynamische Content-Komponenten. Innerhalb dieses Budgets wird bei Custom-Frontend in der Regel ein Verkaufsmodell umgesetzt – B2C oder B2B. Bei B2B-Projekten können Firmenkonten mit Mitarbeiterverwaltung, Rollen- und Berechtigungsstufen, Dokumentenansicht und Kreditlimitsetzung implementiert werden.

Auf Architekturebene kann das Projekt auf einer Blue-Green-Deployment-Konfiguration basieren – also der Möglichkeit, Änderungen ohne Downtime im Shopbetrieb auszurollen. Das ist besonders wichtig für E-Commerce mit hohem Traffic oder regelmäßigen Updates.

In der Praxis ist 120.000 € ein Budget, das den Schritt von einer einfachen Online-Präsenz zu einem strategisch geplanten Verkaufskanal ermöglicht – vollständig synchronisiert mit der operativen Infrastruktur des Unternehmens und bereit für weitere Entwicklung.

Magento-Preise: Implementierung für 250.000 €

Mit einem Budget auf dem Niveau von 250.000 € lässt sich ein Magento-Shop planen und umsetzen, der als zentrales Element des gesamten E-Commerce-Ökosystems dient – integriert, skalierbar und vollständig an die Multi-Channel-Entwicklungsstrategie des Unternehmens angepasst.

In diesem Stadium wird das Frontend auf Basis eines vollständig individuellen Grafikdesigns erstellt und mit Hyvy oder einer Headless-Architektur umgesetzt. Dieser Ansatz ermöglicht den Aufbau eines außergewöhnlichen User Interfaces – sowohl für Retail- als auch für B2B-Kunden – mit der Möglichkeit, unabhängige Buying-Journeys, Views und Experiences zu schaffen, zugeschnitten auf bestimmte Nutzergruppen.

Der Integrationsumfang umfasst eine breite Synchronisierung mit ERP-Systemen – sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich – inklusive Lagerbeständen, individuellen Preislisten, Mitarbeiterkonten, Transaktionsdokumenten und Freigabeprozessen. Möglich sind außerdem Integrationen mit PIM-Systemen zur Produktinformationsverwaltung, Loyalty- und Affiliate-Programmen, Bewertungs-Aggregatoren sowie externen Datenbanken.

In diesem Investitionsrahmen werden häufig nicht standardmäßige Zahlungsarten implementiert – z. B. Leasing, Factoring oder Subscription-Payments. Mehrere Login-Kanäle (z. B. Gmail, Facebook, Apple ID) werden zum Standard, ebenso umfangreiche Lieferoptionen und Sprachversionen – was insbesondere in internationalen Projekten wichtig ist.

Zu den Funktionen gehören zahlreiche Customizations – von dynamischer Berechnung der Versandkosten über umfangreiche Content-Management-Tools bis hin zu separaten Panels für Retail- und Wholesale-Kunden. Auch ein gemeinsamer Login-Pfad mit Anpassung der Module je nach Account-Typ ist möglich.

Auch Module mit künstlicher Intelligenz gewinnen zunehmend an Bedeutung – etwa zur Content-Generierung, Automatisierung des Kundenservice, Nutzersegmentierung oder Echtzeit-Personalisierung des Angebots.

Technisch basiert die Architektur auf High-Availability-(HA)-Lösungen, aufgebaut mit Kubernetes, und garantiert maximale Skalierbarkeit, Fehlertoleranz sowie die Möglichkeit, Änderungen kontinuierlich ohne Downtime auszurollen.

Ein Budget auf dem Niveau von 250.000 € ist eine echte Investition in eine fortschrittliche E-Commerce-Plattform, die integriert, flexibel und bereit ist, sowohl den laufenden Betrieb als auch dynamisches Wachstum über mehrere Kanäle und Märkte hinweg zu tragen.

Vergleich verschiedener Investitionsniveaus

Der Vergleich der Magento-Implementierungsvarianten zeigt, dass die Investitionshöhe direkten Einfluss auf den Personalisierungsgrad, den Integrationsumfang und das weitere Entwicklungspotenzial hat. Unabhängig vom Budget ist entscheidend, dass die Entscheidung bewusst getroffen und an die Business-Anforderungen angepasst wird.

Umfang 50.000 € 120.000 € 250.000 €
Frontend Fertiges Template (Hyvä, Breeze, ScandiPWA) mit Branding und kleinen Anpassungen Stark individualisiertes Design auf Basis von Hyvä oder PWA-Template Vollständig individuelles Design (Hyvä oder Headless-Architektur)
Integrationen GA4, GTM, Baselinker, einfache Marketing-Automation, Produktfeeds, Payment-Gateway, InPost-Karten, API-Bereitstellung für ERP ERP-Integration (B2C), erweiterte Marketing-Automation (Produktframes, Content), CRM (Basisscope), mehr Versandarten (Orlen, DPD), Ratenzahlungssystem, Login via Gmail, Facebook, Apple ID Breite Synchronisierung mit ERP (B2C und B2B), PIM (z. B. Pimcore, Akeneo), Loyalty- und Affiliate-Programme, Leasing/Factoring, Bewertungs-Aggregatoren, externe Datenbanken
Funktionalitäten Basis-Magento-Set + Plugins (Megamenu, Banner, Promotions), einfacher Blog Erweiterte B2C-Funktionen (Suchmaschine, Filter, RMA, Content-Tools) oder B2B (Firmenkonten, Kreditlimits, Zugriffsebenen), zusätzliche Sprachversionen Fortgeschrittene B2C- und B2B-Funktionen, viel Custom-Logik (z. B. dynamische Versandberechnung, Content-Management), unabhängige Buying-Journeys oder anpassende Module, KI-Elemente (Content-Generierung, Service-Automation)
Architektur Test-/Stage-/Produktiv-Umgebungen, Containerisierung (Docker), Standard-CI/CD Blue-Green-Deployment (Deployments ohne Downtime) Fortgeschrittene HA-(High Availability)-Architektur auf Kubernetes-Basis, maximale Skalierbarkeit

Magento-Preise: Budget über 250.000 € – was noch?

Für Unternehmen, die breit angelegte Implementierungen planen, eröffnet ein Budget über 250.000 € zusätzliche Möglichkeiten – insbesondere bei Multi-Brand-Projekten oder solchen, die nicht standardmäßige Integrationen und Automatisierung erfordern.

In diesem Leistungsbereich erweitert sich der Umfang um:

  • Implementierung eines fortgeschrittenen PIM-Systems (z. B. Pimcore, Akeneo, Ergonode),
  • Support für mehr als ein Custom-Design, z. B. separate Frontends für unterschiedliche Marken innerhalb einer Magento-Instanz,
  • Integrationen mit nicht standardmäßigen externen Services wie Punchout2Go, 3DBinPacking oder 3D-Modell-Browsern,
  • Implementierung individueller Produkt- oder Angebots-Konfiguratoren,
  • Aufbau umfangreicher Landingpage-Builder für eigenständiges Marketing-Content-Management,
  • Umsetzung zahlreicher Business-Automatisierungen ohne externe Services – über eigene Workflow-Mechanismen, Preisregeln, Alert-Systeme oder Order-Approval-Prozesse.

In diesem Budgetrahmen wird Magento zur Grundlage des technologischen Ökosystems der gesamten Organisation und verbindet gleichzeitig Daten, Prozesse und Vertriebskanäle in einer skalierbaren Struktur.

Magento = Wachstum für Ihr Business

Unabhängig davon, ob Ihr Budget 50.000 €, 120.000 € oder über 250.000 € beträgt – mit Magento können Sie einen Shop bauen, der Ihre Sales-Strategie real unterstützt. Die Unterschiede liegen in Integrationsgrad, Flexibilität und Skalierungsbereitschaft.

Der Überblick über die Implementierungsvarianten zeigt, dass Magento eine Plattform ist, mit der sich der Projektumfang präzise an Möglichkeiten und Ambitionen des Business anpassen lässt. Von einfachen Implementierungen mit fertigen Templates und Basis-Integrationen bis hin zu komplexen Headless-Ökosystemen auf HA-Architektur-Basis mit vollständiger Automatisierung. Letztlich läuft alles auf eine saubere Scope-Planung und bewusste Entscheidungen in der Analysephase sowie die Wahl des passenden Implementierungspartners hinaus.

Bei Advox setzen wir Magento-Projekte in allen Komplexitätsstufen um – von Startup-Implementierungen über skalierendes B2C- und B2B-E-Commerce bis hin zu umfangreichen Multi-Brand-Umgebungen mit Enterprise-Integrationen. Wenn Sie vor einer Implementierungs- oder Migrationsentscheidung stehen – schreiben Sie uns. Lassen Sie uns sprechen über Ihr Budget, Ihre Ziele und den Mehrwert, den Magento für Ihr Business liefern soll.

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